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Tauche ein in die Welt der Astrologie, Kartenlegen, Reiki und Heilsteine – ein Ort der Erkenntnis, Heilung und Energie. Hier findest du Inspiration, Klarheit und sanfte Wege zur inneren Balance.
Lass dich von den Sternen leiten, entdecke die Weisheit der Karten und spüre die kraftvolle Energie der Heilsteine. Ob du Antworten suchst oder einfach Harmonie in dein Leben bringen möchtest – du bist hier genau richtig 

 

Die Kraft des Mondes in deinem Horoskop 
In deinem persönlichen Horoskop offenbart sich, in welches Haus der Neumond oder Vollmond fällt – und damit, wie seine Energie dein Leben beeinflusst. Jeder Mondzyklus bringt eine einzigartige Schwingung mit sich, die Chancen zur Veränderung, zur Heilung und zur inneren Erkenntnis bietet.
Gerne werfe ich für dich einen Blick darauf und zeige dir, wie du diese kosmische Kraft für dich nutzen kannst.


Allgemeines zum Voll- und Neumond

Vollmond - ein magisches Phänomen, das die Menschheit seit Jahrtausenden fasziniert. Der Vollmond tritt auf, wenn die Erde zwischen Sonne und Mond steht, sodass die gesamte von der Sonne beschienene Seite des Mondes zu sehen ist. In dieser Phase strahlt der Mond am hellsten, und sein silbernes Licht taucht die Nacht in eine geheimnisvolle Atmosphäre.
Kulturell hat der Vollmond viele Mythen und Legenden inspiriert. Einige glauben, dass er magische Kräfte besitzt, die das Verhalten von Menschen und Tier
en beeinflussen. In der Astrologie wird ihm nachgesagt, dass er die Emotionen intensiviert und die Intuition stärkt.
Der Vollmond ist auch ein beliebtes Motiv in Kunst und Literatur. Seine Schönheit und Mystik regen die Fantasie an und sind Symbol für Romantik, Veränderung und Geheimnis.
In der Wissenschaft wird der Vollmond intensiv erforscht, um mehr über den Mond und seine Auswirkungen auf die Erde zu verstehen. Ein faszinierendes Beispiel dafür, wie ein einfaches astronomisches Ereignis eine tiefe kulturelle und wissenschaftliche Bedeutung haben kann.


Der Neumond ist ein faszinierendes Phänomen, bei dem der Mond für uns unsichtbar wird, da seine von der Sonne beleuchtete Seite von der Erde abgewandt ist. In dieser Phase ist die Nacht dunkler, und der Sternenhimmel erscheint besonders klar und prachtvoll.
Traditionell symbolisiert der Neumond einen Neuanfang. Viele Kulturen und spirituelle Praktiken nutzen diese Zeit, um neue Vorhaben zu beginnen, alte Gewohnheiten abzulegen und sich auf neue Ziele zu konzentrieren. Es ist eine Phase der Reflexion und Planung, in der die Samen für zukünftiges Wachstum gesät werden.
Auch in der Wissenschaft spielt der Neumond eine wichtige Rolle. Astronomen nutzen diese dunklen Nächte, um den Nachthimmel zu beobachten und Studien durchzuführen, die bei hellem Mondlicht nicht möglich wären.
Der Neumond erinnert uns daran, dass auch im Dunkel ein neues Licht entstehen kann, und dass jeder Zyklus des Lebens seine Bedeutung und seinen Wert hat. 


Vollmond im Krebs 03.01.20263 11:03 Uhr

Der Vollmond im Januar trägt traditionell den Namen Wolfsmond Der Wolfsmond im Krebs im 4. Haus öffnet ein Tor, das nicht nur in die eigene Vergangenheit führt, sondern in die seelische Landschaft, aus der man geworden ist. Es ist ein Vollmond, der nicht an der Oberfläche arbeitet, sondern im Innersten. Er berührt die Schichten, die man selten zeigt – die verletzlichen, die kindlichen, die intuitiven, die, die wissen, was man braucht, bevor man es denkt. Dieser Mond ruft nicht laut. Er ruft wie ein Echo aus einer anderen Zeit, wie ein Instinkt, der sich erinnert, bevor der Verstand begreift.
Die Sonne gegenüber, verbunden mit Venus und Mars, beleuchtet diese innere Welt mit einer Wärme, die zugleich klärend und herausfordernd ist. Sie zeigt, wo man sich nach Nähe sehnt, wo man sich schützt, wo man kämpft, wo man sich verliert. Die Konjunktion der Sonne mit Venus und Mars bringt eine Intensität in Beziehungen, die nicht oberflächlich ist. Sie zeigt, was man wirklich will – und was man nur aus Gewohnheit festhält. Sie zeigt, wo Liebe zu eng geworden ist, wo sie zu weit ist, wo sie zu viel fordert oder zu wenig nährt. Und sie zeigt, wo man sich selbst nicht genug gibt.
Die Verbindung der Sonne zum Mondknoten macht diesen Vollmond zu einem karmischen Wendepunkt. Es ist, als würde das Leben selbst sagen: „Schau hin. Genau hier beginnt der nächste Abschnitt.“ Nicht durch äußere Ereignisse, sondern durch innere Klarheit. Durch das Erkennen der eigenen Muster, der eigenen Bedürfnisse, der eigenen Wahrheit.
Merkur am MC, im Spannungsfeld zu Neptun, bringt eine besondere Qualität in die Wahrnehmung. Gedanken wirken wie durch Wasser gesehen – weich, verschoben, manchmal verzerrt. Man spürt mehr, als man versteht. Man ahnt mehr, als man erklären kann. Worte können zu viel oder zu wenig sein. Es ist eine Zeit, in der man lernen muss, zwischen innerer Wahrheit und äußeren Projektionen zu unterscheiden. Zwischen Intuition und Illusion. Zwischen dem, was man fühlt, und dem, was man fürchtet.
Pluto wirkt wie eine stille, unaufhaltsame Kraft im Hintergrund. Seine Harmonie zu Neptun und Uranus öffnet Räume, die man nicht bewusst betreten kann – sie öffnen sich von selbst. Alte Muster lösen sich, nicht durch Willenskraft, sondern durch Einsicht. Durch das Gefühl, dass etwas nicht mehr zu einem gehört. Durch das Wissen, dass man sich nicht mehr in alten Räumen aufhalten kann. Dieser Vollmond bringt Transformation, aber nicht in Form eines Sturms. Eher wie ein langsames, tiefes Umschichten der inneren Landschaft.
Saturn am Aszendenten verleiht dem Ganzen eine ernste, reife, klare Note. Er fordert Verantwortung für das eigene Innenleben. Nicht im Sinne von Härte, sondern im Sinne von Bewusstsein. Er sagt: „Du darfst fühlen, aber du musst wissen, was du mit diesen Gefühlen tust.“ Die Konjunktion zu Neptun verbindet Struktur mit Mitgefühl, Realitätssinn mit Spiritualität. Die harmonischen Aspekte zu Lilith und Uranus erlauben es, das Wilde, das Unangepasste, das Authentische zu integrieren, ohne sich selbst zu verlieren. Es ist ein Moment, in dem man sich selbst treu werden kann – nicht durch Rebellion, sondern durch Klarheit.
Jupiter wirkt wie eine weite, warme Kraft, die den Aszendenten stärkt und das Vertrauen in den eigenen Weg nährt. Doch seine Spannung zu Chiron zeigt, dass Wachstum durch eine empfindliche Stelle führt. Vielleicht durch ein Thema von Wert, Zugehörigkeit oder Vertrauen. Vielleicht durch eine alte Wunde, die sich noch einmal zeigt, nicht um zu verletzen, sondern um zu heilen. Es ist ein heiliger Schmerz, der nicht zerstört, sondern erweitert.
Mundan wirkt dieser Vollmond wie ein kollektives Innehalten. Die Welt scheint für einen Moment stiller, verletzlicher, durchlässiger. Emotionen liegen näher an der Oberfläche, sowohl im Privaten als auch im Öffentlichen. Themen wie Heimat, Sicherheit, Zugehörigkeit, Identität und Schutz werden sichtbarer. Gleichzeitig wirken Kräfte, die nach Struktur, Klarheit und Verantwortung verlangen. Es ist ein Moment, in dem Gesellschaften wie Individuen spüren, dass etwas Altes nicht mehr trägt – und dass etwas Neues noch nicht ganz geboren ist.
Dieser Wolfsmond ist ein Übergang. Ein Ruf nach innen. Ein Ruf nach Wahrheit. Ein Ruf nach Heilung. Er zeigt, wo man sich selbst wiederfinden kann – nicht im Außen, sondern im Inneren. Nicht in Rollen, sondern in Wurzeln. Nicht in Erwartungen, sondern in Bedürfnissen.
Er ist ein Mond, der nicht nur beleuchtet, sondern verwandelt. Ein Mond, der nicht nur zeigt, sondern heilt. Ein Mond, der nicht nur erinnert, sondern erneuert.
Der Januarvollmond wird Wolfsmond genannt, weil er aus alten, vorchristlichen Traditionen stammt, in denen die Naturbeobachtung eng mit dem Jahreskreis verbunden war. In den langen, kalten Winternächten des Januars hörten die Menschen früher besonders häufig das Heulen der Wölfe rund um die Siedlungen. Nicht, weil die Tiere gefährlicher waren, sondern weil Hunger, Kälte und die Stille des Winters ihre Stimmen deutlicher machten.
Der Name „Wolfsmond“ trägt deshalb eine tiefe symbolische Bedeutung: Er erinnert an Instinkt, Überleben, Gemeinschaft, Sehnsucht und die Suche nach Wärme in einer Zeit, in der die Welt karg und still ist. Der Wolf steht hier nicht für Bedrohung, sondern für Wachsamkeit, Verbundenheit und das uralte Wissen des Rudels.
In vielen Kulturen wurde dieser Vollmond als ein Moment gesehen, in dem man sich auf das Wesentliche besinnt – auf Schutz, Nähe, Zusammenhalt und die innere Stimme, die durch die Stille hindurch hörbar wird.
Der Wolfsmond ist also ein Name, der aus Naturbeobachtung, Mythologie und seelischer Symbolik entstanden ist – ein Bild für die archaische Kraft des Winters und die Erinnerung daran, dass auch in der dunkelsten Zeit ein inneres Feuer brennt.

Neumond im Steinbock, am 18.01. um 20:51

Die Geburt des Wesentlichen – Neumond im Steinbock im Haus des Herzens


Der Neumond im Steinbock im fünften Haus wirkt wie ein stiller, konzentrierter Neubeginn, der nicht aus einem Impuls entsteht, sondern aus innerer Reife. Es ist ein Moment, in dem Kreativität, Selbstausdruck und Herzensenergie eine neue Form suchen – nicht die flüchtige Freude des Augenblicks, sondern jene Freude, die Bestand hat, die trägt, die wachsen will. Der Steinbock legt seine Hand auf das Herz und fragt, welche Projekte wirklich Zukunft haben, welche Beziehungen tragfähig sind, welche kreativen Impulse nicht nur inspirieren, sondern auch geerdet werden möchten. Es ist ein Neumond, der das Wesentliche gebiert, nicht das Laute.

Sonne und Mond stehen vereint und öffnen durch ihr harmonisches Sextil zu Saturn und Neptun einen Raum, in dem Klarheit und Vision, Struktur und Intuition sich miteinander verweben. Träume werden nicht länger als flüchtige Bilder wahrgenommen, sondern als etwas, das Form annehmen will. Inspiration verlangt nach einem Körper, nach Richtung, nach Entscheidung. Und unter all dem fließt Neptun wie ein leiser Strom, der das Herz weicher macht und die innere Stimme deutlicher hörbar. Dieser Neumond verbindet Realitätssinn mit seelischer Tiefe, Verantwortung mit Mitgefühl, Struktur mit Hingabe – ein seltenes Gleichgewicht, das nicht drängt, sondern einlädt.
Die Konjunktion von Venus und Uranus mit Mars bringt eine vibrierende, lebendige Energie in dieses Feld. Beziehungen, Wünsche und kreative Impulse können sich plötzlich erneuern, aufbrechen oder eine unerwartete Wendung nehmen. Es ist eine Energie, die Freiheit sucht, aber nicht zerstört – eher wie ein frischer Wind, der alte Muster wegbläst und Raum schafft für etwas Wahreres. Mars gibt dieser Bewegung Kraft, Mut und Richtung. Man spürt den Drang, etwas zu verändern, etwas zu wagen, etwas auszusprechen, das lange geschwiegen wurde. Und doch bleibt durch den Steinbock die Erdung erhalten: Es ist kein chaotischer Aufbruch, sondern ein bewusster.
Jupiter öffnet das Feld für Zuversicht, Wachstum und innere Weite. Doch seine Spannung zu Chiron zeigt, dass dieser Wachstumsschritt durch eine empfindliche Stelle führt – vielleicht durch ein Thema von Selbstwert, Kreativität, Sichtbarkeit oder Mut. Es kann sich anfühlen, als würde man etwas zeigen wollen, das lange verborgen war, und genau dort liegt die Verletzlichkeit. Doch diese Verletzlichkeit ist heilsam. Sie zeigt, wo man sich selbst im Weg stand, und wo man sich endlich erlauben darf, größer zu denken, weiter zu fühlen, mutiger zu handeln.
Lilith wirkt wie eine archaische Kraft im Hintergrund. Ihre harmonischen Verbindungen zu Sonne, Merkur und Mars bringen eine ungefilterte Echtheit in das Feld. Sie erlaubt, das Unangepasste zu zeigen, das Wilde, das Ungezähmte, das man oft zurückhält, um zu gefallen. Unter diesem Neumond wird spürbar, dass Kreativität nicht brav sein muss, dass Liebe nicht angepasst sein muss, dass Selbstausdruck nicht perfekt sein muss. Lilith öffnet den Raum für Authentizität – roh, klar, unverstellt.
Uranus, Pluto, Venus, Saturn und Neptun wirken wie ein Netz aus tiefen, leisen Kräften, die im Hintergrund miteinander sprechen. Uranus bringt Erneuerung, Pluto Transformation, Saturn Struktur, Neptun Vision, Venus Herz. Zusammen formen sie einen inneren Alchemieprozess: etwas Altes löst sich, etwas Neues entsteht, etwas Wahres tritt hervor. Dieser Neumond ist kein lauter Neubeginn, sondern ein tiefer. Einer, der aus dem Innersten kommt. Einer, der nicht nur etwas startet, sondern etwas definiert.
Mundan wirkt dieser Neumond wie ein Moment kollektiver Neuausrichtung. Themen wie Verantwortung, Kreativität, Kinder, Bildung, Kultur und gesellschaftliche Werte treten deutlicher hervor. Strukturen werden geprüft, neue Ideen entstehen, alte Systeme verlangen nach Anpassung. Gleichzeitig wächst die Sehnsucht nach Authentizität, nach echter Kreativität, nach Ausdruck, der nicht nur unterhält, sondern berührt.
In seiner Essenz ist dieser Neumond ein Ruf nach innerer Klarheit. Ein Ruf, das eigene Herz ernst zu nehmen. Ein Ruf, das eigene Licht nicht länger zu verstecken. Er bringt Mut, Form, Tiefe und Wahrheit in das, was man erschaffen möchte. Und er erinnert daran, dass wahre Kreativität nicht aus Chaos entsteht, sondern aus der Verbindung von Herz und Verantwortung, von Sehnsucht und Struktur, von Vision und Erdung.


01.02.2026
Um 23:05 Uhr haben wir einen Vollmond (Schneemond) im Zeichen Löwe
Vollmond im Löwen im 10. Haus – Ein Moment des strahlenden Erwachens

Dieser Vollmond im Löwen erhebt sich im 10. Haus wie ein leuchtender Höhepunkt, der uns auffordert, sichtbar zu werden, Verantwortung zu übernehmen und unser inneres Feuer mutig nach außen zu tragen. Der Löwe-Vollmond bringt eine Energie mit sich, die nach Ausdruck, Selbstbewusstsein und Authentizität verlangt. Und im 10. Haus, dem Bereich von Berufung, öffentlicher Wirkung und Lebensziel, wird diese Strahlkraft nicht nur gefühlt, sondern auch gesehen.
Die Opposition zwischen Sonne und Mond bildet den Kern dieses Vollmondes. Sie spannt ein Feld zwischen Herz und Verstand, zwischen innerem Bedürfnis und äußerer Aufgabe. Die Sonne beleuchtet den Weg, den wir gehen wollen, während der Mond im Löwen uns daran erinnert, dass wir diesen Weg nur dann wirklich erfüllen können, wenn wir ihn mit Leidenschaft, Mut und einem offenen Herzen beschreiten. Es ist ein Moment, in dem wir uns selbst nicht länger verstecken können – und auch nicht sollen.
Merkur steht harmonisch zum Aszendenten und zu Chiron, was dieser Vollmondnacht eine besondere Klarheit verleiht. Worte finden leichter ihren Weg, Gespräche öffnen Türen, und innere Verletzungen können durch ehrliche Kommunikation heilen. Merkur verbindet sich zudem mit Venus, was die Sprache weicher, liebevoller und verbindender macht. Beziehungen – beruflich wie privat – profitieren von dieser Offenheit. Venus selbst steht ebenfalls harmonisch zum Aszendenten und zu Chiron, wodurch Begegnungen heilsam wirken und wir uns Menschen zuwenden, die uns wirklich guttun.
Saturn bildet einen unterstützenden Aspekt und verleiht diesem Vollmond Stabilität. Er sorgt dafür, dass die leidenschaftliche Löwe-Energie nicht unkontrolliert aufflammt, sondern in klare Bahnen fließt. Entscheidungen, die jetzt getroffen werden, haben Substanz. Ziele, die jetzt sichtbar werden, können langfristig Bestand haben. Saturn erinnert uns daran, dass wahre Größe nicht aus Ego entsteht, sondern aus Reife.
Am Medium Coeli wirken Pluto und Lilith – eine kraftvolle, tief transformierende Kombination. Sie bringt Themen an die Oberfläche, die lange im Schatten lagen. Machtfragen, innere Blockaden, alte Muster oder unbewusste Ängste können sich zeigen, aber nicht, um uns zu erschrecken, sondern um uns zu befreien. Lilith und Pluto am MC schenken uns die Möglichkeit, uns von alten Rollen zu lösen und eine authentischere Form von Autorität zu leben. Uranus wirkt ebenfalls auf das MC ein und bringt frischen Wind, plötzliche Erkenntnisse und den Mut, neue Wege zu gehen. In Verbindung mit Neptun entsteht ein intuitiver, fast visionärer Blick auf die Zukunft. Wir spüren, wohin die Reise geht, noch bevor wir es in Worte fassen können.
Mars steht harmonisch zu Lilith und Pluto, was diesem Vollmond eine enorme Durchsetzungskraft verleiht. Mars unterstützt uns dabei, mutig zu handeln, Grenzen zu setzen und uns nicht länger kleinzumachen. Er schenkt uns die Energie, die wir brauchen, um das, was Pluto und Lilith aufbrechen, in konstruktive Bahnen zu lenken. Uranus wirkt zusätzlich harmonisch auf das MC und Neptun, wodurch Inspiration, Freiheit und innere Führung Hand in Hand gehen.
Dieser Vollmond im Löwen im 10. Haus ist ein kosmischer Ruf, der uns auffordert, unser Licht nicht länger zu dimmen. Er zeigt uns, wo wir stehen – und wohin wir wollen. Er erinnert uns daran, dass wahre Berufung immer aus dem Herzen kommt und dass Erfolg nur dann erfüllend ist, wenn er authentisch ist. Die Aspekte dieses Vollmondes verbinden Mut mit Weisheit, Leidenschaft mit Heilung, Vision mit Realität.
Es ist ein Moment, in dem wir uns selbst erlauben dürfen, groß zu denken, klar zu handeln und uns mit all unserer Kraft zu zeigen. Ein Moment, der uns daran erinnert, dass unser Platz in der Welt nicht zufällig ist – sondern gewählt.


Der Schneemond
ist der Vollmond, der mitten im Winter erscheint, wenn die Welt stiller wirkt als zu jeder anderen Zeit des Jahres. Die Natur ruht unter einer weißen Decke, die Luft ist klar, und selbst das Licht scheint kühler, reiner, fast kristallin. Dieser Vollmond trägt eine besondere Energie in sich: eine Mischung aus Reinigung, Klarheit und innerer Sammlung. Er wirkt wie ein leiser Ruf, der uns daran erinnert, dass auch in der tiefsten Ruhe bereits der Keim des Neubeginns liegt.
Der Schneemond bringt eine Qualität mit sich, die uns einlädt, Ballast abzuwerfen. Alte Sorgen, festgefahrene Muster oder emotionale Lasten treten deutlicher hervor, nicht um uns zu überfordern, sondern um uns zu zeigen, was wir nicht länger mit uns tragen müssen. Dieser Vollmond wirkt wie ein Spiegel, der uns mit sanfter, aber unmissverständlicher Klarheit zeigt, was uns stärkt und was uns schwächt. Gefühle werden nicht dramatischer, sondern klarer. Entscheidungen, die wir lange vor uns hergeschoben haben, können plötzlich leichter fallen, weil wir erkennen, was wirklich zählt.
In vielen alten Traditionen galt der Schneemond als Mond der Reinigung. Sein Licht durchdringt die Dunkelheit des Winters und bringt Ordnung in das, was chaotisch geworden ist. Er schenkt uns die Möglichkeit, uns innerlich neu auszurichten. Die Stille dieser Zeit ist nicht leer, sondern voller Bedeutung. Sie lädt uns ein, uns auf das Wesentliche zu besinnen, Grenzen zu setzen und uns von dem zu lösen, was uns nicht mehr entspricht. Der Schneemond erinnert uns daran, dass Loslassen kein Verlust ist, sondern ein Akt der Befreiung.
Auch kollektiv wirkt dieser Vollmond wie ein Moment der Klarheit. Themen, die lange im Hintergrund geschwelt haben, treten deutlicher hervor. Gesellschaftliche Strukturen, die nicht mehr funktionieren, werden sichtbarer. Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach Ehrlichkeit, Verantwortung und Zusammenhalt. Der Schneemond bringt eine Energie mit sich, die uns als Gemeinschaft dazu auffordert, genauer hinzusehen und bewusster zu handeln. Er zeigt uns, wo wir als Gesellschaft stehen – und wohin wir uns bewegen möchten.
Spirituell betrachtet öffnet der Schneemond einen Raum für innere Reinigung. Meditationen, Rituale, Räucherungen oder stille Momente der Selbstreflexion wirken jetzt besonders kraftvoll. Es ist eine Zeit, in der wir uns selbst näherkommen können, weil die äußere Welt ruhiger ist. Der Schneemond lädt uns ein, die eigene Seele zu ordnen, die Gedanken zu klären und das Herz zu öffnen für das, was wirklich wichtig ist.
Je nachdem, in welchem Tierkreiszeichen dieser Vollmond stattfindet, färbt sich seine Energie anders. Doch unabhängig vom Zeichen bleibt seine Grundqualität dieselbe: Er bringt Licht in die Dunkelheit, Klarheit in die Verwirrung und Ruhe in das, was uns innerlich bewegt. Er ist ein Vollmond, der uns nicht aufwühlt, sondern sortiert. Ein Vollmond, der uns nicht antreibt, sondern erdet. Ein Vollmond, der uns zeigt, dass wahre Stärke aus Stille entsteht.
Der Schneemond ist ein Geschenk des Winters. Er erinnert uns daran, dass jeder Neubeginn einen Moment der Ruhe braucht. Dass Klarheit oft im Rückzug entsteht. Und dass wir manchmal erst loslassen müssen, um wieder wachsen zu können. Sein Licht ist kühl, aber heilsam. Es reinigt, ordnet und öffnet den Weg für das, was kommen will.



04.02.2026

Uranus direktläufig

Uranus wird direktläufig, und mit diesem Moment verändert sich die innere Landschaft vieler Menschen spürbar. Die vergangenen Monate der Rückläufigkeit hatten etwas von einem gedämpften Grollen unter der Oberfläche. Vieles war in Bewegung, aber nicht sichtbar. Gedanken, die man nicht aussprach. Wünsche, die man nicht wagte. Wahrheiten, die man nur im Stillen kannte. Uranus hat all das im Inneren aufgewühlt, ohne dass es sich im Außen zeigen durfte.
Mit der Direktläufigkeit richtet sich diese Energie neu aus. Was vorher verborgen war, drängt nun nach außen. Uranus ist der Planet des Erwachens, der plötzlichen Klarheit, der Befreiung aus alten Mustern. Er wirkt wie ein Blitz, der die Nacht erhellt und zeigt, was schon lange bereit war, gesehen zu werden. Jetzt beginnt eine Phase, in der Entscheidungen schneller fallen, innere Wahrheiten lauter werden und das Bedürfnis nach Authentizität stärker ist als das Bedürfnis nach Sicherheit.
Im Zeichen Stier entfaltet Uranus seine Kraft auf eine besondere Weise. Stier steht für Stabilität, Gewohnheit, Körperlichkeit, Werte und das Bedürfnis nach Verlässlichkeit. Uranus hingegen ist der Erneuerer, der Unruhestifter, der Visionär. Wenn diese beiden Kräfte sich begegnen, entsteht ein Spannungsfeld, das sich anfühlt wie ein Erdbeben im Vertrauten. Strukturen, die nicht mehr tragen, beginnen zu bröckeln. Beziehungen, die auf Routine statt auf Wahrheit beruhen, verlangen nach Klärung. Materielle Themen können sich unerwartet verändern. Der Körper reagiert sensibler, aber auch ehrlicher. Und das eigene Wertesystem wird neu sortiert.
Psychologisch betrachtet ist Uranus direkt wie ein innerer Stromstoß. Plötzlich wird klar, was vorher diffus war. Plötzlich wird mutig, was vorher zögerte. Plötzlich wird möglich, was lange nur ein Gedanke war. Es ist ein Transit, der uns zwingt, uns selbst nicht länger zu belügen. Die Seele fordert Echtheit, und sie fordert sie jetzt.
Ein schönes mythologisches Bild für diese Zeit ist Hephaistos, der aus dem Himmel gestoßen wird, fällt, zerbricht und aus diesem Bruch heraus göttliche Kunst erschafft. Uranus wirkt ähnlich. Er bricht auf, was festgefahren ist, nicht um zu zerstören, sondern um Raum für etwas Wahrhaftiges zu schaffen. Der Bruch ist der Beginn der Formung.
In den kommenden Wochen werden viele Menschen spüren, dass innere Unruhe kein Fehler ist, sondern ein Wegweiser. Dass Mut nicht laut sein muss, sondern klar. Dass Freiheit nicht bedeutet, alles hinter sich zu lassen, sondern das Eigene zu leben. Und dass Veränderung nicht immer geplant ist, aber immer ehrlich.
Spirituell betrachtet ruft Uranus in dieser Phase dazu auf, die eigene Wahrheit nicht länger zu verstecken. Er erinnert daran, dass Authentizität kein Luxus ist, sondern eine Notwendigkeit. Dass Freiheit nicht im Außen beginnt, sondern im Inneren. Und dass Zukunft nicht passiert, sondern gestaltet wird.
Uranus direkt ist kein sanfter Wind. Er ist der Sturm, der zeigt, dass wir fliegen können. Er ist der Moment, in dem das Licht durch die Risse fällt. Und er ist die Einladung, das eigene Leben nicht länger in der Warteschleife zu halten.

17.02.2026

Neumond im Wassermann im 9. Haus – Ein Aufbruch in neue Horizonte


Dieser Neumond im Wassermann entfaltet seine Kraft im 9. Haus – dem Bereich der Erweiterung, der Wahrheitssuche, der inneren und äußeren Reisen. Es ist ein Neumond, der uns nicht nur zu neuen Wegen ruft, sondern uns auch ermutigt, alte Überzeugungen zu hinterfragen und mutig in eine Zukunft zu blicken, die wir selbst gestalten. Der Wassermann bringt frischen Wind, geistige Freiheit und den Mut, anders zu denken. Und im 9. Haus wird dieser Impuls zu einer Einladung, den eigenen Horizont zu sprengen.

Sonne und Mond stehen in Spannung zu Uranus, dem Herrscher des Wassermanns. Diese Konstellation wirkt wie ein elektrischer Impuls, der uns aus alten Denkstrukturen herauskatapultiert. Plötzlich wird sichtbar, was uns einengt. Plötzlich spüren wir, wo wir uns selbst klein gehalten haben. Dieser Neumond bringt Überraschungen, Wendepunkte und innere Befreiung. Er fordert uns auf, uns von Erwartungen zu lösen – den eigenen und denen anderer – und den Mut zu finden, unseren eigenen Weg zu gehen, auch wenn er ungewöhnlich ist.

Merkur steht harmonisch zu Jupiter und schenkt diesem Neumond eine klare, weite, optimistische Denkenergie. Gespräche öffnen Türen, Erkenntnisse fallen wie Puzzleteile an ihren Platz, und Visionen bekommen Form. Es ist eine Zeit, in der wir größer denken dürfen, weiter träumen dürfen und uns erlauben können, neue Möglichkeiten zu sehen, die zuvor verborgen waren. Merkur und Jupiter verbinden Herz und Verstand, Wissen und Intuition, Logik und Weitblick.

Venus wirkt harmonisch auf Aszendent und Medium Coeli und steht gleichzeitig in Konjunktion mit dem Mondknoten. Diese Verbindung bringt eine sanfte, schicksalhafte Note in Begegnungen und Beziehungen. Menschen, die uns jetzt begegnen, können eine wichtige Rolle für unseren Weg spielen. Türen öffnen sich durch Sympathie, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung. Gleichzeitig steht Venus in Spannung zu Lilith, was verborgene Wünsche, Sehnsüchte oder alte Verletzungen an die Oberfläche bringen kann. Diese Spannung wirkt wie ein Reinigungsprozess: Was nicht echt ist, fällt ab. Was wahr ist, vertieft sich.
Mars steht harmonisch zu Chiron und schenkt diesem Neumond eine heilsame Durchsetzungskraft. Wir handeln nicht impulsiv, sondern bewusst. Wir setzen Grenzen, ohne zu verletzen. Wir gehen Schritte, die uns stärken, statt uns zu erschöpfen. Mars und Chiron zeigen uns, dass Mut und Heilung Hand in Hand gehen können – und dass wir uns selbst treu bleiben dürfen, ohne in alte Muster zurückzufallen.
Saturn wirkt stabilisierend und harmonisch auf die Gesamtenergie. Er verleiht Struktur, Geduld und Klarheit. Während Uranus für den Umbruch sorgt, hält Saturn den Boden unter den Füßen fest. Diese Kombination macht den Neumond zu einem Moment, in dem wir mutige Entscheidungen treffen können, die dennoch langfristig tragfähig sind.
Uranus und Pluto stehen in Konjunktion zu Neptun und verleihen diesem Neumond eine fast mystische Tiefe. Intuition, Visionen und innere Bilder werden stärker. Wir spüren, dass etwas Größeres in uns arbeitet – ein leiser, aber kraftvoller Ruf, der uns in Richtung unserer wahren Bestimmung führt. Pluto bringt Transformation, Uranus bringt Befreiung, Neptun bringt Inspiration. Gemeinsam öffnen sie ein Tor zu einer neuen inneren Wahrheit.
Dieser Neumond im Wassermann im 9. Haus ist ein kosmischer Neubeginn, der uns auffordert, mutig zu denken, frei zu fühlen und neue Wege zu beschreiten. Er zeigt uns, dass Veränderung nicht Chaos bedeutet, sondern Wachstum. Dass Freiheit nicht Flucht ist, sondern Rückkehr zu uns selbst. Und dass der Weg in die Zukunft dort beginnt, wo wir bereit sind, unsere alten Grenzen zu überschreiten.
Es ist ein Neumond, der uns ruft, größer zu träumen, tiefer zu vertrauen und mutiger zu leben. Ein Neumond, der uns daran erinnert, dass unser Horizont nur so weit ist, wie wir ihn uns erlauben.


20.02.2026

Saturn Konjunktion Neptun– Wenn Strukturen sich auflösen und Visionen Form annehmen

Die Konjunktion von Saturn und Neptun ist einer der bedeutendsten astrologischen Aspekte unserer Zeit. Sie wirkt über viele Monate hinweg und markiert eine Phase, in der Realität und Vision, Struktur und Sehnsucht, Klarheit und Mystik ineinanderfließen. Saturn, der Planet der Verantwortung, der Grenzen und der Form, trifft auf Neptun, den Hüter der Träume, der Spiritualität, der Auflösung und des Mitgefühls. Diese Verbindung wirkt wie ein kosmischer Prüfstein, der uns zwingt, unsere inneren und äußeren Welten neu zu ordnen.
Ein tiefgreifender innerer Prozess
Während dieser Konjunktion erleben viele Menschen eine Phase der inneren Klärung. Neptun löst alte Illusionen, Selbsttäuschungen und überholte Vorstellungen auf, während Saturn uns zwingt, das Wesentliche zu erkennen. Träume, die wir lange mit uns getragen haben, werden jetzt auf ihre Tragfähigkeit geprüft. Manche zerfallen wie Nebel, andere beginnen sich zu verdichten und Form anzunehmen.
Es ist eine Zeit, in der wir lernen, Verantwortung für unsere Sehnsüchte zu übernehmen. Spirituelle Erfahrungen vertiefen sich, die Intuition wird stärker, und gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach Erdung. Viele Menschen spüren, dass sie sich nicht mehr mit Oberflächlichkeiten zufriedengeben können. Die Seele verlangt nach Wahrheit, nach Authentizität, nach einem Leben, das im Einklang mit dem inneren Kompass steht.
Mögliche Ereignisse und kollektive Entwicklungen
Saturn–Neptun-Konjunktionen haben in der Geschichte oft markante gesellschaftliche Wendepunkte begleitet. Sie wirken wie ein Schleier, der sich hebt – und gleichzeitig wie ein Gerüst, das neu errichtet wird. Typische Themen und mögliche Ereignisse dieser Zeit können sein:
Auflösung alter Systeme
Strukturen, die auf Illusionen, Überforderung oder Ungleichgewicht beruhen, geraten ins Wanken. Das betrifft häufig:
soziale Systeme
Gesundheitswesen
religiöse Institutionen
politische Ideologien
wirtschaftliche Modelle
Es ist, als würde die Welt kollektiv erkennen, wo etwas nicht mehr tragfähig ist.
Krisen der Wahrheit und Transparenz
Neptun enthüllt, Saturn konfrontiert. In dieser Phase können Skandale, Enthüllungen oder das Aufdecken von Täuschungen eine große Rolle spielen. Dinge, die lange verborgen waren, kommen ans Licht.
Starker Fokus auf soziale Gerechtigkeit
Themen wie Armut, Ungleichheit, Mitgefühl und Menschlichkeit rücken in den Vordergrund. Gesellschaften beginnen, sich neu zu fragen: Wie wollen wir miteinander leben? Was ist fair? Was ist menschlich?
Grenzen verschwimmen – und werden neu definiert
Migration, internationale Zusammenarbeit, globale Krisen oder kollektive Herausforderungen können verstärkt auftreten. Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach klaren Regeln, Strukturen und Schutz.
Spirituelle und kreative Renaissance
Neptun inspiriert, Saturn manifestiert. In dieser Zeit entstehen oft:
neue spirituelle Bewegungen
kreative Strömungen
künstlerische Meisterwerke
neue Formen der Heilung und Therapie
Die Menschheit sucht nach Sinn – und findet neue Wege, ihn auszudrücken.
Krisen im Gesundheitsbereich
Neptun steht für diffuse, schwer greifbare Themen, Saturn für den Körper und die Realität. Es kann zu:
neuen Erkenntnissen im Gesundheitswesen
Reformen
Diskussionen über Pflege, Medizin und Prävention kommen.
Persönliche Auswirkungen: Zwischen Auflösung und Neubeginn
Im individuellen Leben wirkt dieser Transit wie ein Spiegel, der nichts beschönigt. Beziehungen, berufliche Wege und Lebensziele werden hinterfragt. Wir erkennen, wo wir uns selbst belügen, wo wir uns klein halten oder wo wir uns nach etwas sehnen, das wir nie ausgesprochen haben.
Gleichzeitig schenkt diese Konjunktion die Möglichkeit, Träume zu erden. Visionen, die zuvor unklar waren, gewinnen Kontur. Spirituelle Einsichten können in den Alltag integriert werden. Und wir lernen, dass echte Erfüllung nicht aus Flucht entsteht, sondern aus Bewusstsein.
Die Essenz dieses Aspekts
Saturn Konjunktion Neptun ist ein kosmischer Übergang, der uns lehrt, dass Träume Struktur brauchen – und dass Strukturen ohne Seele leer sind. Es ist eine Zeit, in der wir Illusionen loslassen und gleichzeitig neue Wege finden, die uns näher zu unserem wahren Selbst führen. Eine Zeit, in der wir lernen, dass Mitgefühl Grenzen braucht und dass Klarheit nicht hart sein muss. Eine Zeit, in der wir erkennen, dass Spiritualität und Realität keine Gegensätze sind, sondern zwei Seiten derselben Wahrheit.


Neptun im Widder – Der Ruf des neuen Feuers


Wenn Neptun am 26. Januar 2026 in den Widder eintritt, öffnet sich ein Tor, das nur etwa alle 165 Jahre aufgeht. Es ist kein gewöhnlicher Moment, sondern ein leiser, aber machtvoller Schnitt durch die Zeit – ein Übergang, der nicht nur das Jetzt berührt, sondern ganze Generationen neu ausrichtet. Immer wenn Neptun das erste Zeichen des Tierkreises betritt, beginnt eine Epoche des Aufbruchs. Alte Strukturen beginnen zu bröckeln, neue Bewegungen formieren sich, und die Welt sucht nach einer neuen Form von Mut, nach einer Identität, die nicht aus Gewohnheit geboren ist, sondern aus innerer Wahrheit.
In früheren Jahrhunderten fiel dieser Transit in Phasen tiefgreifender Umbrüche. Religiöse Erneuerungen, geistige Revolutionen, politische Neuanfänge – immer wieder zeigte sich dasselbe Muster: Wenn Neptun das Feuerzeichen Widder berührt, erwacht im Kollektiv ein Drang, das Unbekannte zu betreten und Visionen in Handlung zu verwandeln. Es ist, als würde ein Funke in der Menschheit entzündet, der sagt: Jetzt beginnt etwas Neues. Nicht laut, nicht chaotisch – sondern wie ein inneres Brennen, das nicht mehr ignoriert werden kann.
Neptun bringt Träume, Sehnsüchte, Spiritualität und das Auflösen alter Grenzen. Der Widder bringt Mut, Tatkraft und den Impuls, den ersten Schritt zu wagen. Wenn diese beiden Kräfte sich verbinden, entsteht eine Energie, die zugleich zart und kraftvoll ist – wie ein Traum, der plötzlich laufen lernt. Die diffuse, fließende Qualität der letzten Jahre, in denen Neptun durch die Fische wanderte, verwandelt sich in ein Feuer, das nach vorne drängt. Aus Gefühl wird Handlung, aus Sehnsucht wird Bewegung, aus Vision wird Pioniergeist.
Dieser Übergang kann sich persönlich wie ein Erwachen anfühlen. Plötzlich entsteht der Wunsch, etwas Neues zu beginnen, Grenzen zu sprengen, sich selbst neu zu definieren. Alte Illusionen lösen sich auf, und an ihre Stelle tritt ein klarer, innerer Ruf. Viele Menschen spüren in solchen Zeiten eine Mischung aus Unruhe und Aufbruchsstimmung – als würde etwas in ihnen sagen, dass sie nicht länger warten können. Neptun im Widder schenkt Mut, dem eigenen inneren Feuer zu vertrauen, auch wenn der Weg noch nicht sichtbar ist.
Gleichzeitig bringt dieser Transit eine neue Form von Spiritualität hervor: nicht die stille, zurückgezogene Suche, sondern eine gelebte, aktive, mutige Spiritualität. Es geht darum, für das einzustehen, was wahr ist, und die eigene innere Stimme nicht länger zu überhören. Neptun im Widder ruft dazu auf, die eigene Identität nicht aus Erwartungen zu formen, sondern aus der tiefsten Wahrheit des Herzens. Es ist eine Zeit, in der Spiritualität nicht flieht, sondern handelt. Nicht nur träumt, sondern gestaltet.
Die kommenden Jahre werden geprägt sein von Menschen, die neue Wege gehen, alte Muster hinter sich lassen und mutig in unbekannte Räume vorstoßen. Es ist eine Zeit, in der Visionen geboren werden, die nicht nur gedacht, sondern gelebt werden wollen. Eine Zeit, in der die Welt sich neu erfindet – und jeder Einzelne eingeladen ist, seinen eigenen Funken in dieses große Feuer zu tragen. Neptun im Widder erzählt die Geschichte eines kollektiven Neubeginns. Einer Geschichte, in der Mut und Sensibilität sich nicht widersprechen, sondern einander ergänzen. Einer Geschichte, in der das leise Flüstern der Seele plötzlich die Kraft bekommt, die Welt zu verändern.
Historisch betrachtet, war Neptun im Widder stets ein Vorbote großer Umbrüche. In den Jahren 1042, 1206, 1370, 1533, 1697 und 1861 öffnete sich dieses Tor – und jedes Mal entstand eine neue Bewegung, ein neues Weltbild, ein neues kollektives Bewusstsein. Die Kreuzzüge, die Reformation, die Aufklärung, die Einigung Europas, der Spiritualismus – all das sind Spuren dieses kosmischen Feuers, das nicht zerstört, sondern verwandelt.
Und auch jetzt, in dieser Schwelle zwischen Wasser und Feuer, zwischen Traum und Tat, beginnt etwas Neues. Die Welt wird sich verändern – nicht durch äußeren Druck, sondern durch innere Notwendigkeit. Die Frequenz verschiebt sich. Die Zeit beginnt, anders zu atmen. Und wir sind eingeladen, mitzugehen. Nicht blind, nicht getrieben – sondern wach, klar, verbunden.















Das Dreieck der Erneuerung
Die astrologische Konstellation zwischen Pluto, Sonne und Saturn in der Zeit um den 25. Mai 2025 könnte als ein „großes Dreieck der Erneuerung“ interpretiert werden. Diese Verbindung symbolisiert eine kraftvolle Zeit der Transformation, Stabilität und des Wachstums.
Pluto steht für tiefgreifende Veränderungen und die Konfrontation mit der eigenen Schattenseite. Er fordert uns auf, alte Muster loszulassen und Platz für Neues zu schaffen. Seine Energie ist intensiv und kann uns dazu bringen, uns mit unseren tiefsten Ängsten und Wünschen auseinanderzusetzen.
Die Sonne repräsentiert Vitalität, Klarheit und die Essenz des Lebens. Sie bringt Licht in die Dunkelheit und hilft, die von Pluto angestoßenen Veränderungen mit Mut und Zuversicht zu durchlaufen. Die Sonne steht auch für die eigene Identität und den Willen, sich selbst zu verwirklichen.
Saturn ist der Planet der Struktur, Verantwortung und Disziplin. Er unterstützt dabei, die von Pluto und der Sonne angestoßenen Veränderungen in eine stabile Form zu bringen. Saturn fordert uns auf, geduldig und ausdauernd zu sein, um langfristige Ergebnisse zu erzielen.
Das Zusammenspiel dieser drei Himmelskörper könnte eine Zeit markieren, in der tiefgreifende persönliche oder gesellschaftliche Veränderungen möglich sind. Es ist eine Gelegenheit, alte Strukturen zu überdenken, neue Wege zu gehen und eine solide Basis für die Zukunft zu schaffen. Diese Konstellation könnte auch Herausforderungen mit sich bringen, die uns dazu zwingen, uns mit unseren inneren Konflikten auseinanderzusetzen und gestärkt daraus hervorzugehen.
Die astrologische Konstellation im Mai 2025 mit Pluto, Saturn, Sonne und Neptun könnte eine Zeit tiefgreifender Veränderungen und Neubewertungen einläuten. Pluto bringt verborgene Wahrheiten ans Licht und fordert Transformation, während Saturn Stabilität und Verantwortung betont. Die Sonne steht für Bewusstsein und Klarheit, während Neptun sowohl spirituelle Weite als auch Täuschungen symbolisiert. Diese Verbindung könnte global zu strukturellen Veränderungen führen, in denen alte Systeme entweder gefestigt oder durch neue Ideale herausgefordert werden.
In persönlichen Beziehungen könnte diese Phase dazu führen, dass Menschen ihre Partnerschaften hinterfragen – ob sie auf einem soliden Fundament basieren oder ob Illusionen zerbrechen. Pluto fordert Ehrlichkeit, Saturn verlangt Verbindlichkeit, und Neptun kann sowohl tiefe Sehnsucht als auch Enttäuschung bringen. Es könnte eine Zeit sein, in der Klarheit über eigene Wünsche und emotionale Muster gewonnen wird.
Besonders die kosmische Spalte, in der Neptun den Übergang von Fische zu Widder vollzieht, könnte einen Moment der Neuausrichtung markieren. Dieser Punkt steht für einen Wechsel von kollektiven Träumen hin zu individueller Tatkraft. Es könnte ein Gefühl entstehen, an einer Schwelle zu stehen – zwischen alten Visionen und dem Mut, neue Wege zu gehen. Saturn verstärkt diesen Prozess, indem er Struktur verleiht und Herausforderungen mit praktischer Umsetzung verbindet.
Insgesamt könnte der Mai 2025 eine Zeit sein, in der sowohl gesellschaftlich als auch persönlich neue Grundlagen geschaffen werden. Wer sich bewusst mit diesen Energien auseinandersetzt, könnte Klarheit darüber gewinnen, welche Richtung er oder sie einschlagen möchte. Es ist ein Moment für Erkenntnis, aber auch für Entscheidungen.
Die kosmische Spalte ist ein bedeutender Übergangspunkt in der Astrologie, der den Wechsel von 29° Fische zu 0° Widder markiert. Sie symbolisiert das Ende eines Zyklus und den Beginn eines neuen, eine Schwelle zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Dieser Punkt wird oft als eine Art „Tor zur Transzendenz“ beschrieben, in dem alte Strukturen sich auflösen und neue Impulse entstehen. In der kosmischen Spalte treffen die sanfte, intuitive Energie der Fische auf die kraftvolle, impulsive Dynamik des Widders. Es ist ein Moment des Übergangs, in dem sich spirituelle Erkenntnisse in konkretes Handeln verwandeln können.
Im Jahr 2025 wird Neptun diesen Punkt überqueren, was eine Phase der Neuorientierung und möglicherweise auch der Desillusionierung mit sich bringen könnte. Saturn folgt später, wodurch diese Veränderungen eine strukturierte Form annehmen könnten. Diese Konstellationen könnten sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene eine Zeit des Wandels und der Neuausrichtung einläuten.
Die kosmische Spalte lädt dazu ein, alte Muster loszulassen und sich für neue Möglichkeiten zu öffnen. Sie fordert dazu auf, bewusst mit Veränderungen umzugehen und den Mut zu haben, neue Wege zu beschreiten.



 
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