Willkommen auf meiner spirituellen Reise!
Tauche ein in die Welt der Astrologie, Kartenlegen, Reiki und Heilsteine – ein Ort der Erkenntnis, Heilung und Energie. Hier findest du Inspiration, Klarheit und sanfte Wege zur inneren Balance.
Lass dich von den Sternen leiten, entdecke die Weisheit der Karten und spüre die kraftvolle Energie der Heilsteine. Ob du Antworten suchst oder einfach Harmonie in dein Leben bringen möchtest – du bist hier genau richtig 

 

Die Kraft des Mondes in deinem Horoskop 
In deinem persönlichen Horoskop offenbart sich, in welches Haus der Neumond oder Vollmond fällt – und damit, wie seine Energie dein Leben beeinflusst. Jeder Mondzyklus bringt eine einzigartige Schwingung mit sich, die Chancen zur Veränderung, zur Heilung und zur inneren Erkenntnis bietet.
Gerne werfe ich für dich einen Blick darauf und zeige dir, wie du diese kosmische Kraft für dich nutzen kannst.


Allgemeines zum Voll- und Neumond

Vollmond - ein magisches Phänomen, das die Menschheit seit Jahrtausenden fasziniert. Der Vollmond tritt auf, wenn die Erde zwischen Sonne und Mond steht, sodass die gesamte von der Sonne beschienene Seite des Mondes zu sehen ist. In dieser Phase strahlt der Mond am hellsten, und sein silbernes Licht taucht die Nacht in eine geheimnisvolle Atmosphäre.
Kulturell hat der Vollmond viele Mythen und Legenden inspiriert. Einige glauben, dass er magische Kräfte besitzt, die das Verhalten von Menschen und Tieren beeinflussen. In der Astrologie wird ihm nachgesagt, dass er die Emotionen intensiviert und die Intuition stärkt.
Der Vollmond ist auch ein beliebtes Motiv in Kunst und Literatur. Seine Schönheit und Mystik regen die Fantasie an und sind Symbol für Romantik, Veränderung und Geheimnis.
In der Wissenschaft wird der Vollmond intensiv erforscht, um mehr über den Mond und seine Auswirkungen auf die Erde zu verstehen. Ein faszinierendes Beispiel dafür, wie ein einfaches astronomisches Ereignis eine tiefe kulturelle und wissenschaftliche Bedeutung haben kann.


Der Neumond ist ein faszinierendes Phänomen, bei dem der Mond für uns unsichtbar wird, da seine von der Sonne beleuchtete Seite von der Erde abgewandt ist. In dieser Phase ist die Nacht dunkler, und der Sternenhimmel erscheint besonders klar und prachtvoll.
Traditionell symbolisiert der Neumond einen Neuanfang. Viele Kulturen und spirituelle Praktiken nutzen diese Zeit, um neue Vorhaben zu beginnen, alte Gewohnheiten abzulegen und sich auf neue Ziele zu konzentrieren. Es ist eine Phase der Reflexion und Planung, in der die Samen für zukünftiges Wachstum gesät werden.
Auch in der Wissenschaft spielt der Neumond eine wichtige Rolle. Astronomen nutzen diese dunklen Nächte, um den Nachthimmel zu beobachten und Studien durchzuführen, die bei hellem Mondlicht nicht möglich wären.
Der Neumond erinnert uns daran, dass auch im Dunkel ein neues Licht entstehen kann, und dass jeder Zyklus des Lebens seine Bedeutung und seinen Wert hat. 

Das Dreieck der Erneuerung


Das Dreieck der Erneuerung
Die astrologische Konstellation zwischen Pluto, Sonne und Saturn in der Zeit um den 25. Mai 2025 könnte als ein „großes Dreieck der Erneuerung“ interpretiert werden. Diese Verbindung symbolisiert eine kraftvolle Zeit der Transformation, Stabilität und des Wachstums.
Pluto steht für tiefgreifende Veränderungen und die Konfrontation mit der eigenen Schattenseite. Er fordert uns auf, alte Muster loszulassen und Platz für Neues zu schaffen. Seine Energie ist intensiv und kann uns dazu bringen, uns mit unseren tiefsten Ängsten und Wünschen auseinanderzusetzen.
Die Sonne repräsentiert Vitalität, Klarheit und die Essenz des Lebens. Sie bringt Licht in die Dunkelheit und hilft, die von Pluto angestoßenen Veränderungen mit Mut und Zuversicht zu durchlaufen. Die Sonne steht auch für die eigene Identität und den Willen, sich selbst zu verwirklichen.
Saturn ist der Planet der Struktur, Verantwortung und Disziplin. Er unterstützt dabei, die von Pluto und der Sonne angestoßenen Veränderungen in eine stabile Form zu bringen. Saturn fordert uns auf, geduldig und ausdauernd zu sein, um langfristige Ergebnisse zu erzielen.
Das Zusammenspiel dieser drei Himmelskörper könnte eine Zeit markieren, in der tiefgreifende persönliche oder gesellschaftliche Veränderungen möglich sind. Es ist eine Gelegenheit, alte Strukturen zu überdenken, neue Wege zu gehen und eine solide Basis für die Zukunft zu schaffen. Diese Konstellation könnte auch Herausforderungen mit sich bringen, die uns dazu zwingen, uns mit unseren inneren Konflikten auseinanderzusetzen und gestärkt daraus hervorzugehen.
Die astrologische Konstellation im Mai 2025 mit Pluto, Saturn, Sonne und Neptun könnte eine Zeit tiefgreifender Veränderungen und Neubewertungen einläuten. Pluto bringt verborgene Wahrheiten ans Licht und fordert Transformation, während Saturn Stabilität und Verantwortung betont. Die Sonne steht für Bewusstsein und Klarheit, während Neptun sowohl spirituelle Weite als auch Täuschungen symbolisiert. Diese Verbindung könnte global zu strukturellen Veränderungen führen, in denen alte Systeme entweder gefestigt oder durch neue Ideale herausgefordert werden.
In persönlichen Beziehungen könnte diese Phase dazu führen, dass Menschen ihre Partnerschaften hinterfragen – ob sie auf einem soliden Fundament basieren oder ob Illusionen zerbrechen. Pluto fordert Ehrlichkeit, Saturn verlangt Verbindlichkeit, und Neptun kann sowohl tiefe Sehnsucht als auch Enttäuschung bringen. Es könnte eine Zeit sein, in der Klarheit über eigene Wünsche und emotionale Muster gewonnen wird.
Besonders die kosmische Spalte, in der Neptun den Übergang von Fische zu Widder vollzieht, könnte einen Moment der Neuausrichtung markieren. Dieser Punkt steht für einen Wechsel von kollektiven Träumen hin zu individueller Tatkraft. Es könnte ein Gefühl entstehen, an einer Schwelle zu stehen – zwischen alten Visionen und dem Mut, neue Wege zu gehen. Saturn verstärkt diesen Prozess, indem er Struktur verleiht und Herausforderungen mit praktischer Umsetzung verbindet.
Insgesamt könnte der Mai 2025 eine Zeit sein, in der sowohl gesellschaftlich als auch persönlich neue Grundlagen geschaffen werden. Wer sich bewusst mit diesen Energien auseinandersetzt, könnte Klarheit darüber gewinnen, welche Richtung er oder sie einschlagen möchte. Es ist ein Moment für Erkenntnis, aber auch für Entscheidungen.
Die kosmische Spalte ist ein bedeutender Übergangspunkt in der Astrologie, der den Wechsel von 29° Fische zu 0° Widder markiert. Sie symbolisiert das Ende eines Zyklus und den Beginn eines neuen, eine Schwelle zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Dieser Punkt wird oft als eine Art „Tor zur Transzendenz“ beschrieben, in dem alte Strukturen sich auflösen und neue Impulse entstehen. In der kosmischen Spalte treffen die sanfte, intuitive Energie der Fische auf die kraftvolle, impulsive Dynamik des Widders. Es ist ein Moment des Übergangs, in dem sich spirituelle Erkenntnisse in konkretes Handeln verwandeln können.
Im Jahr 2025 wird Neptun diesen Punkt überqueren, was eine Phase der Neuorientierung und möglicherweise auch der Desillusionierung mit sich bringen könnte. Saturn folgt später, wodurch diese Veränderungen eine strukturierte Form annehmen könnten. Diese Konstellationen könnten sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene eine Zeit des Wandels und der Neuausrichtung einläuten.
Die kosmische Spalte lädt dazu ein, alte Muster loszulassen und sich für neue Möglichkeiten zu öffnen. Sie fordert dazu auf, bewusst mit Veränderungen umzugehen und den Mut zu haben, neue Wege zu beschreiten.


Neptun rückläufig in der kosmischen Spalte – Zwischen Traum und Erwachen


Neptun rückläufig in der kosmischen Spalte – Zwischen Traum und Erwachen
Wenn Neptun rückläufig durch die kosmische Spalte zieht, wirkt die Welt wie durch einen zarten Schleier gefiltert – alles fühlt sich ein bisschen entrückt, als würde man zwischen zwei Atemzügen schweben. Diese Phase, in der der Planet des Traums und der Sehnsucht sich zwischen dem letzten Grad der Fische und dem ersten des Widders bewegt, ist ein Übergang zwischen Loslassen und Neubeginn, zwischen stiller Einkehr und innerem Erwachen. Seelisch öffnen sich verborgene Räume – längst vergessene Bilder steigen aus dem Unterbewussten auf, alte Wünsche flackern wie Kerzenflammen im Wind und fordern uns auf, sie neu zu betrachten. Man spürt, dass die Seele nach Wahrheit dürstet, nicht mehr nach Illusion. Körperlich kann diese Zeit zart und erschöpfend zugleich sein: Müdigkeit durchzieht den Tag wie ein feiner Nebel, das Bedürfnis nach Rückzug wird größer, der Körper spricht in leisen, manchmal widersprüchlichen Zeichen – Schwindel, Schlaflosigkeit, Wasserbedürfnis. Man fühlt sich durchlässig, fast wie aus Licht und Haut gewebt. Auch das Wetter spiegelt diese Energie auf mundaner Ebene: neptunische Feuchtigkeit liegt in der Luft, Nebel kriecht durch die Landschaft, Regen kommt plötzlich und unvorhersehbar – als würde der Himmel mit unseren inneren Zuständen mitfühlen. Überschwemmungen, aufsteigendes Grundwasser und diffuse Wetterphänomene können auftreten, als Zeichen der kollektiven Aufweichung, des globalen inneren Wandels. Neptun in der kosmischen Spalte ist kein Moment zum Handeln, sondern ein Moment zum Horchen – auf die Stimme, die aus dem Inneren kommt, auf das leise Wispern zwischen den Welten, auf die Energie, die nicht greifbar, aber zutiefst spürbar ist. Es ist eine Zwischenzeit, in der Vergangenheit und Zukunft für einen Augenblick miteinander verschmelzen.
Es ist eine Zeit der spirituellen Reinigung, in der wir erkennen, was uns wirklich nährt und was uns nur betäubt.
Alte Sehnsüchte tauchen auf, aber nicht mehr als Flucht – sondern als Ruf zur echten Verwirklichung.
Körperlich: Zwischen Sensibilität und Erschöpfung
Viele spüren eine tiefe Müdigkeit, als würde der Körper sich gegen die äußere Welt zurückziehen.
Das Immunsystem kann empfindlicher reagieren – Ruhe, Wasser und sanfte Bewegung sind jetzt heilsam.
Auch psychosomatische Symptome wie Schwindel, diffuse Schmerzen oder Schlafstörungen können auftreten – Zeichen, dass die Seele durch den Körper spricht.
Mundan: Gesellschaftliche Spiegelungen
Die kollektive Stimmung ist geprägt von Desillusionierung – politische und soziale Täuschungen kommen ans Licht2.
Menschen hinterfragen Narrative, Institutionen und Ideale, die nicht mehr tragen.
Es ist eine Phase der Neuorientierung, in der Visionen geboren werden – aber erst durch das Loslassen des Alten.
Wetterverhältnisse: Neptunisches Klima
Neptun steht für Feuchtigkeit, Nebel und Auflösung – das Wetter kann sich diffus, wechselhaft und schwer greifbar zeigen.
Ungewöhnliche Regenmuster, Nebelbildung und feuchte Hitze sind typisch für diese Phase.
Auch Wasserereignisse wie Überschwemmungen oder steigende Grundwasserstände können auftreten – als mundanes Echo der inneren Aufweichung



Der Neumond in der Jungfrau, am 23.08.25

Im stillen Wandel – Der heilsame Neumond in der Jungfrau

kommt wie ein stiller Hauch der Erdung – fein, klärend und zugleich kraftvoll transformierend. In seiner bescheidenen Eleganz bringt er eine tiefe Sehnsucht nach Ordnung, Heilung und innerer Wahrheit mit sich. Doch dieser Mond ist nicht nur ein Diener der Details – er wirkt diesmal in einer komplexen kosmischen Komposition, die mehr enthüllt als das Auge sieht.
Wenn Sonne und Mond in der Jungfrau sich vereinen, öffnet sich eine Tür zur inneren Alchemie (Wandlungsprozess). Ihr harmonischer Bezug zu Chiron lädt dazu ein, heilende Räume zu betreten – nicht, um die Vergangenheit zu vergessen, sondern um sie bewusst zu würdigen. Die Spannung zu Uranus stört den gewohnten Rhythmus: sie rüttelt auf, macht wach, ruft zur Befreiung von den Mustern, die zwar Sicherheit versprechen, aber kaum Freiheit gewähren. Und im 12. Haus – jenem geheimnisvollen Ort des Rückzugs, der Träume und unbewussten Kräfte – wird dieser Neumond zum Flüstern der Seele. Es ist die Einladung, still zu werden und zu lauschen, was tief in dir wachsen will.
Merkur, der Herrscher der Jungfrau, spinnt feine Fäden zu Mars und dem MC – Gedanken und Taten scheinen wie synchronisiert, ein Moment seltener Klarheit und Entschlossenheit. Die Mondknotenachse, mit dem Nordknoten am DC, zeigt: Unsere Entwicklung geschieht in Beziehung. Lilith begegnet Jupiter in einer kraftvollen Harmonie – da regt sich ein ungezähmter Wunsch nach Wahrheit, Spiritualität und Selbstbestimmung. Und doch – diese Lilith steht auch in Spannung zum Aszendenten und MC, als würde sie fragen: Lebst du wirklich dein unverfälschtes Selbst?
Venus bewegt sich zwischen Vertrauen und Herausforderung. Ihre harmonischen Aspekte zu Saturn, Uranus und Neptun schenken Tiefe und Weite in unseren Gefühlen, aber die Spannung zu Pluto und Chiron bringt auch das Unbequeme ans Licht – die Schatten in der Liebe, die wir nicht mehr übersehen dürfen. Mars und Merkur wirken im Gleichklang, als könnten wir jetzt Worte finden für das, was uns antreibt. Saturn und Pluto verbinden sich ebenfalls harmonisch: Es ist eine stille Macht, die aus innerer Reife entsteht, kein lautes Drängen, sondern ein ruhiger, kompromissloser Wandel.
Dieser Neumond ist wie eine sanfte Welle, die an ein verborgenes Ufer schlägt. Du musst nicht laut sein, nicht sichtbar – du darfst einfach echt sein. Was im Inneren beginnt, wird seinen Weg nach außen finden. Und vielleicht ist gerade dieser Moment unter dem nächtlichen Jungfrau-Mond einer der ehrlichsten: eine Rückkehr zu dir selbst, mit all der Ruhe, Klarheit und dem Mut, genau da zu beginnen, wo du wirklich bist.

Am 23. August 2025 begegnen sich zwei mächtige Himmelskräfte in einem stillen, aber bedeutungsvollen Moment: der Neumond in den ersten Graden der Jungfrau und der Königstern Regulus, das leuchtende Herz des Löwen. Es ist, als würde der Himmel selbst eine neue Geschichte schreiben – eine Geschichte von Klarheit, Mut und innerer Größe.
Regulus ist kein gewöhnlicher Stern. Seit der Antike gilt er als königlich, als Träger von Würde, Ehre und Führungskraft. Wenn der Neumond sich mit ihm verbindet, entsteht eine Energie, die nicht nur zum Neuanfang einlädt, sondern auch dazu, diesen Anfang mit Stolz und Entschlossenheit zu gestalten. Die Jungfrau bringt Struktur, Analyse und das Bedürfnis nach Ordnung – doch Regulus fügt eine Dimension hinzu, die über das Alltägliche hinausgeht. Es geht nicht nur darum, etwas zu planen oder zu verbessern. Es geht darum, dein Leben neu auszurichten, mit einem klaren Blick und einem offenen Herzen.
Vielleicht spürst du in diesen Tagen ein leises Ziehen in dir – den Wunsch, etwas zu verändern, etwas zu klären, etwas loszulassen. Und gleichzeitig wächst der Mut, dich zu zeigen, deine Wahrheit zu sprechen, deinen Platz einzunehmen. Regulus schenkt dir die Kraft, dich nicht klein zu machen, sondern mit innerer Autorität zu handeln. Nicht aus Ego, sondern aus Integrität.
Dieser Neumond kann Wendepunkte bringen. Entscheidungen, die du jetzt triffst, tragen Gewicht. Sie können dich auf einen neuen Weg führen – einen, der mehr mit deiner wahren Natur zu tun hat. Vielleicht wird dir bewusst, dass du lange Kompromisse gemacht hast, dass du dich angepasst hast, wo du hättest leuchten sollen. Jetzt ist die Zeit, das zu ändern.
Und auch wenn der Himmel still bleibt, kein dramatisches Schauspiel wie bei einer Finsternis zeigt – die Kraft dieses Moments wirkt tief. Sie flüstert dir zu: Du darfst neu beginnen. Du darfst klar sehen. Du darfst königlich handeln.

In der esoterischen Tradition wird Regulus dem Erzengel Raphael zugeordnet-  dem Heiler. Das zeigt, dass seine Kraft nicht nur äusserlich wirkt, sondern auch transformierend und heilend sein kann, wenn sie bewusst gelebt wird.

Uranus rückläufig
Rückläufiger Uranus vom 6. September 2025 bis 4. Februar 2026
Zeichenwechsel: Zwillinge → Stier


Uranus wird am 6. September 2025 rückläufig und bleibt es bis zum 4. Februar 2026. Diese Phase erstreckt sich über die Zeichen Zwillinge und Stier und bringt eine vielschichtige Zeit der inneren und äußeren Umbrüche mit sich. Uranus, der Planet der plötzlichen Erkenntnisse, der Innovation und des Freiheitsdrangs, kehrt nun scheinbar zurück – nicht um uns zu verwirren, sondern um uns zur Reflexion zu zwingen. Die Rückläufigkeit ist keine Zeit für radikale Umsetzungen, sondern für das stille Hinterfragen, das geduldige Sortieren und das ehrliche Loslassen.
Im Zeichen Zwillinge aktiviert Uranus vor allem den mentalen Bereich. Gedanken rasen, Ideen sprudeln, doch sie sind oft noch nicht reif für die Umsetzung. Man fühlt sich geistig elektrisiert, aber auch überfordert. Gespräche können sprunghaft verlaufen, Kommunikation wird zur Herausforderung. Es ist eine Zeit, in der man sich selbst zuhören sollte, statt sich in äußeren Debatten zu verlieren. Die Rückläufigkeit fordert dazu auf, alte Denkweisen zu überprüfen, Glaubenssätze zu hinterfragen und neue Perspektiven zu entwickeln – ohne sofortige Konsequenzen zu ziehen.
Wenn Uranus zurück in den Stier wandert, verschiebt sich der Fokus auf Werte, Besitz und Sicherheit. Plötzlich erscheinen materielle Dinge nicht mehr so stabil wie gedacht. Finanzielle Themen, Wohnsituationen oder berufliche Sicherheiten können ins Wanken geraten – nicht unbedingt durch äußere Ereignisse, sondern durch innere Zweifel. Man fragt sich: Was brauche ich wirklich? Was ist mir wichtig? Und wo habe ich mich in Gewohnheiten verloren, die meiner Entwicklung im Weg stehen?
Körperlich wirkt Uranus stark auf das Nervensystem. Viele Menschen erleben in dieser Phase Schlafstörungen, Muskelzucken, innere Unruhe oder das Gefühl, unter Strom zu stehen. Auch die Technik spielt nicht immer mit – Geräte versagen, Daten verschwinden, digitale Systeme reagieren unberechenbar. Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck der energetischen Spannung, die sich auch im Außen zeigt.
Gesellschaftlich kann diese Rückläufigkeit zu einem Rückzug aus kollektiven Bewegungen führen. Proteste flauen ab, Reformen geraten ins Stocken, doch im Hintergrund brodelt es weiter. Es ist eine Zeit, in der neue Ideen entstehen, aber noch nicht reif sind für die Bühne. Die Menschen spüren, dass Veränderung notwendig ist, doch der Weg dorthin bleibt diffus. Statt Aktionismus ist Innenschau gefragt.
Beim letzten rückläufigen Durchgang von Uranus im Jahr 2024/25 zeigte sich eine ähnliche Dynamik: Diskussionen über digitale Freiheit, Datenschutz und soziale Gerechtigkeit bestimmten die öffentliche Debatte. Viele Menschen erlebten persönliche Umbrüche – Jobwechsel, Trennungen, Ortsveränderungen – oft ausgelöst durch das Gefühl, nicht mehr in das alte Leben zu passen. Auch diesmal kann die Rückläufigkeit als Einladung verstanden werden, sich selbst neu zu definieren, alte Rollen abzulegen und den inneren Rebellen nicht zu unterdrücken, sondern zu verstehen.
Diese Phase ist kein Stillstand, sondern ein energetisches Innehalten. Sie fordert uns auf, nicht gegen Widerstände zu kämpfen, sondern sie als Wegweiser zu nutzen. Wer sich jetzt Zeit nimmt, kann später mit Klarheit und Kraft durchstarten – wenn Uranus wieder direktläufig wird und die gesammelten Erkenntnisse in konkrete Veränderungen münden. Bis dahin gilt: zuhören, beobachten, loslassen und vertrauen.
Was beim letzten Mal geschah – Uranus rückläufig 2024/25
In der vorherigen Rückläufigkeit (Sept. 2024 – Jan. 2025) wurden weltweit Themen wie digitale Überwachung, Kryptowährungen, und soziale Bewegungen besonders laut. Viele Menschen berichteten von plötzlichen Jobwechseln, inneren Umbrüchen oder dem Bedürfnis, sich von alten Rollen zu befreien. Auch technische Innovationen wurden zurückgestellt oder überarbeitet.
Was tun in dieser Zeit?
Ideen sammeln, nicht sofort umsetzen
Geduld üben – besonders bei Technik & Kommunikation
Innere Freiheit suchen, statt äußere Flucht
Veränderungen vorbereiten, aber nicht erzwingen
Den eigenen „inneren Rebellen“ liebevoll beobachten


Zwei Finsternisse in diesem Monat. Beide Finsternisse – die eine sichtbar und tiefrot, die andere verborgen und dennoch spürbar – laden dich ein, dich mit dem Rhythmus des Himmels zu verbinden. Sie erinnern dich daran, dass Veränderung nicht laut sein muss. Manchmal genügt ein Schatten auf dem Mond oder ein Flüstern im Licht, um dich daran zu erinnern, wie viel Kraft in dir steckt.


Vollmond in den Fischen,
am 07.09.25 um 20:15 Uhr


Totale Mondfinsternis Blutmond

Am Abend des 7. September 2025 senkt sich ein besonderer Zauber über den Himmel. Der Vollmond, sonst so hell und majestätisch, beginnt sich langsam zu verdunkeln. In Burgkirchen wirst du ihn bereits verfinstert am Horizont aufsteigen sehen – ein dramatischer Moment, als würde die Erde selbst ihr Licht verschlucken. Die totale Mondfinsternis entfaltet sich über Stunden, und wenn der Mond schließlich in tiefem Rot leuchtet, scheint die Welt für einen Augenblick stillzustehen. Es ist die längste totale Mondfinsternis seit Jahren, und ihre Wirkung ist nicht nur visuell, sondern auch innerlich spürbar. Viele Menschen berichten in solchen Nächten von intensiven Träumen, emotionaler Tiefe und dem Gefühl, dass etwas Altes gehen darf. Der Mond steht  im Zeichen Fische, was die Energie besonders intuitiv und spirituell macht. Vielleicht spürst du eine Sehnsucht nach Rückzug, nach innerer Reinigung, nach einem stillen Loslassen. Die Finsternis beginnt am späten Nachmittag, erreicht ihren Höhepunkt kurz nach acht Uhr abends und endet erst gegen Mitternacht. Es ist eine Nacht, die du nicht einfach nur beobachten kannst – du wirst sie fühlen.

Vollmond in den Fischen im 12. Haus – Die Rückkehr zum Ursprung. Wenn der Mond in den Fischen voll erstrahlt und dabei das verborgene 12. Haus beleuchtet, beginnt eine Reise, die nicht über Worte führt, sondern über Empfindung. Es ist, als würde die Seele selbst zu flüstern beginnen – leise, aber eindringlich. Die Schleier zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein werden dünn, Träume intensiv, Intuition messerscharf.
Dieser Vollmond ist kein Ereignis, das man nur beobachtet – man spürt ihn. Im Körper zeigt er sich als Müdigkeit, als tiefer Wunsch nach Rückzug, als Druck auf der Stirn oder als vibrierende Unruhe im Solarplexus. Der Atem wird zum Schlüssel: Wer bewusst atmet, kann die feinen Botschaften empfangen, die durch das Nervensystem fließen.
Spirituell öffnet sich ein Portal zur Quelle. Die Konjunktion von Mond und Mondknoten mit Jupiter bringt eine Erinnerung an das, was wir wirklich sind – jenseits von Rollen, Erwartungen und Masken. Es ist eine Einladung, karmische Muster zu erkennen und mit Mitgefühl zu lösen. Die Opposition zur Sonne fordert Balance zwischen Alltag und Seele, zwischen Tun und Sein.
Mundan betrachtet wirkt dieser Vollmond wie ein kollektives Innehalten. Systeme, die auf Kontrolle und Struktur beruhen, geraten ins Wanken – nicht durch Chaos, sondern durch das stille Erwachen einer neuen Sensibilität. Die Spannung zum MC zeigt, dass Berufung und gesellschaftliche Rolle neu definiert werden wollen. Was einst als Erfolg galt, fühlt sich plötzlich leer an, wenn es nicht mit innerer Wahrheit übereinstimmt.
Venus im Tanz mit Mars und Lilith bringt Beziehungsdynamiken ans Licht, die nach Ehrlichkeit und Tiefe verlangen. Es geht nicht mehr um Spielchen, sondern um echte Verbindung – auch wenn sie unbequem ist. Chiron, der verwundete Heiler, schenkt dem kollektiven Feld eine Chance zur Integration: Schmerz darf nicht verdrängt, sondern gehalten werden.
Dieser Vollmond ist kein lautes Spektakel. Er ist ein heiliger Moment, in dem wir uns selbst begegnen – in der Stille, im Körper, im Traum. Wer sich ihm hingibt, wird nicht nur Klarheit finden, sondern auch Frieden.


am 21.09.25, um 21,56 Uhr

Am 21. September, findet eine partielle Sonnenfinsternis statt – allerdings weit entfernt von deinem Himmel. Sie zeigt sich über dem Pazifik, in Regionen wie Neuseeland und Polynesien, wo sich die Sonne teilweise hinter dem Mond verbirgt. Auch wenn du sie nicht direkt sehen kannst, wirkt ihre Energie dennoch. Sonnenfinsternisse sind wie kosmische Neustarts. Sie bringen Klarheit, manchmal auch plötzliche Erkenntnisse oder Wendepunkte. Die Sonne, Symbol für Lebensfreude und Selbstbewusstsein, wird kurz gedämpft – und genau in diesem Moment entsteht Raum für neue Visionen. Vielleicht spürst du an diesem Tag eine innere Unruhe, ein Kribbeln, als würde etwas in dir erwachen. Es ist ein guter Zeitpunkt, um dir Fragen zu stellen: Was will ich wirklich? Was darf neu entstehen?


Neumond in der Jungfrau – Die stille Revolution des Herzens In der stillen Präzision der Jungfrau beginnt ein neuer Zyklus – nicht mit einem lauten Knall, sondern mit einem leisen, fast unmerklichen Puls. Es ist, als würde das Universum den Atem anhalten, um Raum zu schaffen für das, was wirklich zählt. Im 5. Haus, dem Ort der inneren Bühne, auf der wir unsere Kreativität, unsere Liebe und unser Spiel zeigen, fragt dieser Neumond: Was willst du wirklich leben?
Die Energie ist komplex, vielschichtig – wie ein feines Gewebe aus Licht und Schatten. Sonne und Mond stehen in einem zarten Einklang mit Uranus und Pluto, und das bedeutet: Veränderung ist nicht nur möglich, sie ist unausweichlich. Aber sie kommt nicht als Sturm, sondern als innere Bewegung, als Erkenntnis, die sich langsam durch die Zellen schiebt. Der Körper reagiert: mit einem Ziehen im Bauch, einem Druck auf der Brust, einem plötzlichen Bedürfnis nach Reinigung. Die Jungfrau spricht durch den Körper – sie will Ordnung, aber nicht Kontrolle. Sie will Klarheit, aber nicht Kälte.
Die Spannung zu Neptun und Saturn bringt eine tiefe Prüfung. Wo haben wir uns selbst vergessen, weil wir funktionieren wollten? Wo haben wir unsere Sehnsucht nach Tiefe mit Pflichten überdeckt? Spirituell ist dies ein Moment der Rückbesinnung. Die Seele will nicht mehr nur mitlaufen – sie will gestalten. Und das bedeutet, sich selbst wieder zu spüren, auch wenn es weh tut. Mars und Pluto bringen alte Wunden an die Oberfläche, Chiron zeigt, wo wir uns selbst verleugnet haben, um zu gefallen. Es ist kein leichter Prozess – aber ein heiliger.
In der Welt spiegelt sich diese Energie als Unruhe unter der Oberfläche. Systeme, die auf Kontrolle und Leistung beruhen, beginnen zu bröckeln. Menschen spüren, dass das Alte nicht mehr trägt, aber das Neue noch keinen Namen hat. Es ist eine Zwischenzeit, ein Übergang, in dem wir lernen müssen, dem Ungewissen zu vertrauen. Der Neumond am MC, verbunden mit Uranus und Pluto, zeigt: Berufung ist nicht das, was wir gelernt haben – sondern das, was uns ruft. Und dieser Ruf wird lauter.
Beziehungen stehen unter Spannung, aber auch unter Verheißung. Venus und Mars tanzen zwischen Nähe und Freiheit, zwischen Begehren und Selbstachtung. Es ist eine Zeit, in der Liebe nicht mehr Besitz sein darf, sondern Begegnung. Der Körper reagiert mit Herzklopfen, mit Lust, mit Angst – alles gleichzeitig. Und doch liegt darin die Chance, sich selbst neu zu erfahren, nicht als Rolle, sondern als Wesen.
Die Mondknoten flüstern von karmischen Wegen, von Entscheidungen, die über das Jetzt hinausreichen. Lilith und Jupiter erinnern uns daran, dass unsere Wildheit kein Fehler ist, sondern unsere Kraft. Spirituell öffnet sich ein Raum, in dem wir nicht mehr nur heilen, sondern ganz werden dürfen. Nicht perfekt – aber echt.
Dieser Neumond ist kein Neuanfang im klassischen Sinn. Er ist ein inneres Sortieren, ein leises Aufräumen der Seele. Wer sich ihm hingibt, wird nicht sofort Antworten finden – aber eine neue Frage, die tiefer geht als alle zuvor: Was will durch mich geboren werden?


Die Herbst-Tagundnachtgleiche, am 22.09.25, um 20:19 Uhr

war für viele alte Kulturen ein bedeutender Wendepunkt im Jahreskreis – ein Moment, in dem Licht und Dunkelheit sich die Waage halten, bevor die dunklere Hälfte des Jahres beginnt. Die Bräuche, die sich um diesen Tag ranken, sind tief verwurzelt in der Naturbeobachtung, in Dankbarkeit und im spirituellen Loslassen.
In keltischen Traditionen wurde dieser Tag als heiliges Sonnenfest begangen. Man nannte ihn Alban Elfed – das Licht des Wassers. Die Druiden versammelten sich an besonderen Orten, oft an Steinkreisen oder Quellen, um die Balance zwischen Tag und Nacht zu ehren. Es war eine Zeit der inneren Einkehr, in der man sich auf die bevorstehende Dunkelheit vorbereitete, aber auch die Fülle des Sommers würdigte. Opfergaben wie Äpfel, Getreide und Honig wurden der Erde übergeben – nicht aus Angst, sondern aus tiefer Dankbarkeit.
In germanischen Gegenden war die Herbstgleiche eng mit dem Erntedank verbunden. Die Menschen feierten die zweite große Ernte, sammelten die letzten Früchte des Feldes und hielten festliche Mahlzeiten ab. Dabei wurden oft Kornpuppen gebastelt – kleine Figuren aus den letzten Ähren, die als Symbol für Fruchtbarkeit und Schutz galten. Diese Puppen wurden über den Winter aufbewahrt und im Frühling verbrannt, um den Kreislauf des Lebens zu ehren.
Auch in der Volksmagie und später in der Naturspiritualität wurde die Herbstgleiche als Mabon bekannt – ein Fest der Balance und des Übergangs. Altäre wurden mit bunten Blättern, Kürbissen und Nüssen geschmückt. Menschen entzündeten Kerzen in warmen Farben und führten Rituale durch, bei denen sie symbolisch losließen, was sie nicht mehr brauchten. Man schrieb Sorgen oder alte Muster auf Papier und verbrannte sie im Feuer, während man neue Wünsche für die dunkle Jahreszeit aussprach.
In manchen Gegenden glaubte man, dass an diesem Tag die Schleier zwischen den Welten dünner seien. Die Geister der Ahnen kämen näher, nicht um zu erschrecken, sondern um zu erinnern. Deshalb wurden kleine Gaben an die Verstorbenen gelegt – ein Stück Brot, ein Apfel, ein Licht. Es war ein stilles Gedenken, eingebettet in den Rhythmus der Natur.
Die Herbst-Tagundnachtgleiche war nie ein lautes Fest. Sie war ein Moment der Stille, des Gleichgewichts und der Vorbereitung. Ein Tag, an dem die Natur selbst innezuhalten schien – bevor der Wind auffrischt, die Nächte länger werden und die Welt sich langsam in ihr winterliches Kleid hüllt.
Eine Geschichte dazu
In einem kleinen Dorf, eingebettet zwischen sanften Hügeln und dichten Wäldern, lebten die Menschen im Einklang mit den Jahreszeiten. Besonders die Herbst-Tagundnachtgleiche war für sie ein bedeutender Moment – ein stilles, ehrwürdiges Innehalten zwischen Licht und Dunkelheit. Man nannte diesen Tag „Herbstgleiche“, und er war mehr als nur ein Datum im Kalender. Es war ein Übergang, ein Schwellenfest, das die Natur selbst zu feiern schien.
Die Geschichte beginnt mit der alten Bäuerin Almut, die jedes Jahr zur Herbstgleiche ein besonderes Ritual vollzog. Schon früh am Morgen stand sie auf, zog ihr besticktes Leinenkleid an und machte sich auf den Weg zum alten Steinkreis am Waldrand. Dort warteten bereits einige Dorfbewohner, jung und alt, mit Körben voller Äpfel, Nüsse, Brot und Honig – Gaben der Ernte, die sie gemeinsam darbrachten.
Almut war die Hüterin des Brauchs, der seit Generationen weitergegeben wurde. Sie erzählte, dass in der Nacht der Herbstgleiche die Schleier zwischen den Welten dünner seien. Die Geister der Ahnen kämen näher, nicht um zu erschrecken, sondern um zu erinnern. An das, was war. An das, was bleibt. Und an das, was losgelassen werden muss.
Die Menschen versammelten sich um ein kleines Feuer, das mit getrocknetem Salbei und Wacholderholz entzündet wurde. Der Rauch stieg in Spiralen auf, als Almut begann, die Geschichte von Sol und Luna zu erzählen – der Sonne und dem Mond, die sich zweimal im Jahr in vollkommener Harmonie begegnen. „Heute“, sagte sie, „stehen sie sich gegenüber, gleich stark, gleich hell. Und morgen beginnt Luna ihren Tanz durch die dunklere Zeit.“
Nach der Erzählung legten die Dorfbewohner ihre Gaben in die Mitte des Kreises. Jeder sprach leise ein Wort, das er loslassen wollte: „Zweifel“, „Groll“, „Angst“. Dann folgte ein zweites Wort – etwas, das sie in den kommenden Monaten nähren wollten: „Ruhe“, „Vertrauen“, „Wärme“. Die Worte wurden dem Feuer übergeben, das sie in Funken davontrug.
Später, als die Sonne sich neigte und der Himmel in Gold und Purpur leuchtete, kehrten sie zurück ins Dorf. Dort wartete ein Festmahl: Kürbissuppe, frisches Brot, gebackene Äpfel und ein süßer Met, der nach Sommer und Abschied schmeckte. Es wurde gelacht, gesungen und getanzt – nicht laut, sondern mit jener stillen Freude, die nur der Herbst kennt.
Die Herbstgleiche war kein lautes Fest. Sie war ein Flüstern der Natur, ein sanftes Erinnern daran, dass alles im Wandel ist. Dass Gleichgewicht nicht Stillstand bedeutet, sondern Bewegung in Balance. Und dass im Loslassen oft mehr Kraft liegt als im Festhalten.
So lebte der Brauch weiter, Jahr für Jahr, getragen von Geschichten, Rauch und Licht. Und wenn du heute durch den Wald gehst und die ersten bunten Blätter unter deinen Füßen rascheln, dann hör genau hin – vielleicht erzählt dir der Wind gerade von Sol und Luna.

 
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